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Wie Familie Alltag zu uns kommt

Ihr behandelnder Arzt hat die Notwendigkeit zur Durchführung einer ergotherapeutischen Behandlung erkannt und möchte Ihnen eine Verordnung für Ergotherapie ausstellen.

 

Melden Sie sich daraufhin bitte möglichst rasch telefonisch (07621/56400) oder per Email bei uns, da es zu Wartezeiten für einen Therapieplatz kommen kann.

 

Da die Behandlung 14 Tage nach Ausstellungsdatum der Verordnung begonnen werden muss, sollten Sie erst nach Absprache des ersten Termins die ausgefüllte Verordnung vom Arzt abholen. Bitte vergewissern Sie sich – oder fragen die Rezeptionsfachkräfte Ihres Arztes/ Ihrer Ärztin, ob alle Angaben auf der Verordnung korrekt sind.

 

Zuzahlung:

Kinder bis 18 Jahren sind grundsätzlich von der Zuzahlung befreit. Wenn Sie als erwachsener Patient davon befreit sind, bitten wir Sie, Ihren Befreiungsausweis vorzulegen. Sie sind somit von Zuzahlungen zu „Heilmitteln“ befreit.

 

Nach der Terminabsprache für die Ergotherapie von Kindern und Jugendlichen bitten wir Sie gerne per Email (wenn möglich) folgende Unterlagen auszufüllen, die Sie uns bitte 3 Tage vor dem ersten Termin ausgefüllt zukommen lassen:

  • Datenblatt

  • Foto des Patienten

  • Anamnesebogen

  • Behandlungsvertrag

  • Wochenplan

  • Ärztliche Verordnung

  • Vorhandene Berichte/Befunde/letztes Zeugnis bei Schulkindern falls relevant

  • Bei Privatpatienten: Honorarvereinbarung

 

Für das Erstgespräch werden wir in einem geleiteten Interview (COPM) über Ihre häusliche und außerhäusliche Situation sprechen und die Betätigungsprobleme in Ihrem Alltag, bzw. dem Alltag des Patienten benennen und bewerten. Wichtig sind für uns aber auch die Stärken und Ressourcen, die Sie im Alltag sehen.

 

Das Erstgespräch findet bei Familien mit Kindern unter 12 Jahren meistens ohne Kind statt, Jugendliche sind nach Absprache dabei. Mit Kindern ab ca. 7 Jahren wird ein ähnliches Interview (COPM-à kids oder COSA) separat mit dem Kind/Jugendlichen geführt. Erwachsene Patienten werden nur bei entsprechenden Diagnosen gebeten, eine nahe Bezugsperson mit zum Erstgespräch einzuladen.

 

Anschließend beginnt ein sehr individueller Therapieprozess, den Sie unter „Was ist Ergotherapie?“ und dem jeweiligen Fachbereich einsehen können. Zielsetzungen werden grundsätzlich gemeinsam formuliert. Häufig finden videounterstützte Betätigungsanalysen und Therapien statt. Möglicherweise werden Aufgaben für zu Hause gegeben, die es ermöglichen Behandlungsinhalte in den Alltag zu transferieren und zu üben. Die Erledigung dieser Aufgaben dienen zu einem schnelleren Therapieerfolg.

 

Sie und Ihre Angehörigen werden bei der individuellen Therapie gemeinsam ihrem Therapeuten ein Begleitheft führen, welches Sie bitte jede Woche mitbringen, auch zur besseren Transparenz bei Terminen mit Ärzten/anderen Therapeuten/Pädagogen ungefragt vorzulegen. In der Regel haben Familien einen Therapeuten als Bezugsperson. Wir bemühen uns auch während Ferienzeiten oder bei Krankheit des Therapeuten die verordnete Menge der Behandlungen pro Woche zu gewährleisten. Bei einer geplanten Absenz werden dazu meistens im Vorfeld Vertretungen organisiert. Bei einer kurzfristigen Absenz wie z.B. plötzlicher Erkrankung des Therapeuten organisieren wir die Vertretung auch unangekündigt, es sei denn, es wurde im Vorfeld mit Ihnen anders besprochen oder der Therapeut sieht eine Vertretung als nicht sinnvoll an. Erwachsene Patienten bei Hausbesuchen werden häufig von zwei Therapeuten im Wechsel behandelt. Dies gewährt eine Weiterführung der Therapie bei Krankheit/Urlaub und ermöglicht einen fachlichen praxisinternen Austausch zur optimalen Therapie.

 

Nach Ende der verordneten Therapiemenge wird gemeinsam mit Ihnen ein Bericht zum Stand der Therapie erstellt und an den Arzt gesandt. So beziehen wir Sie aktiv in den Therapieprozess und wir gewähren eine transparente Arbeitsweise. Während diesem Gespräch wird auch über die mögliche Weiterführung der Therapie entschieden.

 

Gemäß den Verträgen zwischen dem Deutschen Verband der Ergotherapeuten (DVE) und den Krankenkassen sind wir verpflichtet, das Umfeld des Patienten mit einzubeziehen, Therapieverläufe zu besprechen und beratend tätig zu sein. Es entspricht unserer tiefen Überzeugung als „Alltagsspezialisten“ diesen Austausch z.B. bei Runden Tischen zu fördern. So freuen wir uns über Ihre Zustimmung und Ihre Anwesenheit bei Gesprächen zum Wohle Ihrer Genesung oder der optimalen Förderung des Patienten. Diese Thematik werden wir bei Bedarf persönlich mit Ihnen besprechen, da dafür ggf. eine schriftliche Schweigepflichtentbindung benötigt wird.

 

Am Ende der Therapie findet ein Abschlussgespräch mit wiederholter Bewertung der anfangs genannten Betätigungsprobleme statt. Wenn es weitere Fragen zu diesem Thema gibt, können Sie uns gerne kontaktieren.

Aktuelles

Kontakt

 

Stifte

Birgit Charlotte Maier
Boris Östringer

Müllerweg 1
79541 Lörrach (Haagen)

 

Tel.: (07621) 56400

Fax: (07621) 1676576

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